Für die Zukunft gut gedämmt.

Energieeinsparverordnung

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) stellt Anforderungen an neu zu errichtende Gebäude und an bestehende Gebäude. Die Anforderungen richten sich an die Gebäudehülle als auch an die Anlagentechnik.

 

2014: 4. Energieeinsparverordnung (EnEV)

Planer, Handwerker und Hausherren müssen sich ab 1. Mai 2014 auf strengere Energieeinsparvorschriften einstellen. Die Novelle zur nächsten Energieeinsparverordnung (EnEV) stellt die Weichen für mehr Energieeffizienz im Gebäudesektor.

Die neue EnEV beinhaltet u.a. folgende Maßnahmen:

  • Erhöhung der Anforderungen für Neubauten ab 01.01.2016
  • Erweiterungen der Anforderungen beim Energieausweis 

>> Details siehe

 

Eine Übersicht über die Anforderungen der EnEV 2014 gibt nachfolgender Gesetzestext:

>>  Download Gesetzestext Energieeinsparverordnung 2014 (Lesefassung).

 

 

Verantwortlichkeiten

Für die Einhaltung der Anforderungen der EnEV ist nach §26 EnEV der Bauherr verantwortlich. Gemäß EnEV sind aber auch die Person (im Rahmen ihrer Tätigkeit) zur Einhaltung der EnEV verpflichtet, die im Auftrag des Bauherrn bei der Errichtung oder Änderung von Gebäuden oder der Anlagentechnik in Gebäuden tätig werden.

Wer gegen die EnEV verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit im Sinne des Energieeinsparungsgesetzes. 

 

 

Was ist bei zu errichtende Gebäude zu beachten:

- Unterschiedliche Anforderungen an Wohn-/Nicht-Wohngebäude (Referenzgebäude)

- Die EnEV fordert den Nachweis der Gesamtenergieeffizienz (Jahres-Primärenergiebedarf).

- Beim Neubau muss verpflichtend luftdicht gebaut werden.

- Der Neubau muss so errichtet werden, dass der Einfluss von Wärmbrücken so gering wie möglich gehalten wird.

 

Die Planung gemäß EnEV und Einhaltung der Anforderungen muss vom Bauherren oder einem Beauftragten i.d.R. durch den Planer durchgeführt werden.

 

Was ist bei bestehenden Gebäude zu beachten:

- Es besteht die Pflicht die energetische Qualität nicht zu verschlechtern.

- Die EnEV definiert Nachrüstungsverpflichtungen, z.B. die nachträgliche Dämmung der obersten Geschossdecke, die von Gebäudeeigentümer durchgeführt werden müssen. Die Übergangsfrist zur Dämmung der obersten Geschossdecke ist zum 31.12.2011 abgelaufen.

- Die EnEV definiert Anforderung, wenn Veränderungen wie z.B. die Neudeckung des Daches durchgeführt werden. Wird dies als Einzelmaßnahme durchgeführt sind definierte U-Werte einzuhalten. Wird im Rahmen einer Gesamtsanierung die Neudeckung durchgeführt, kann der Nachweis auch über die Gesamtenergieeffizienz erfolgen (siehe Neubau).

 

Eine Übersicht zu den U-Wert Anforderungen an Altbauten gibt unsere Broschüre URSA EnEV kompakt.

Broschüre öffnen   >> als Flash   >> als PDF

 

Unternehmererklärungen

Mit der EnEV 2009 ist es zudem verpflichtend, dem Bauherren eine Unternehmerklärung auszuhändigen. In dieser wird bestätigt, dass die geänderten oder eingebauten Bau- oder Anlagenteile den Anforderungen der EnEV entsprechen.

 

Die Unternehmererklärung können Sie mit der Software URSA U-Wert erstellen.

>> Information zur Software

 

 

Bei den URSA Seminaren und Schulungen bekommen Sie zahlreiche Information und Tipps rund um die EnEV und der Nutzung der URSA U-Wert Software.